Was berührt dich?

Wann hast du dich das letzte Mal gefragt was dich eigentlich berührt?

Und ich rede jetzt nicht von den Bucheckern, die einem beim spätsommerlichen Spaziergang auf den Hinterkopf hageln und auch nicht von den Regentropfen des ersten Herbsttages.

Was berührt dich im Alltag?

Was berührt dich in zwischenmenschlichen Beziehungen?

Wie wichtig ist Berührung in einer Liebesbeziehung?

Welche Rolle spielt Vertrauen dabei?

Mich berührt zwischenmenschliche Wärme, Empathie, Austausch.

Der Moment in dem ich einer Fremden im Bus zulächle und sie mir ein Lächeln schenkt. Der Moment in dem ich der Mutter mit Kinderwagen die Tür aufhalte oder dem älteren Herrn eine Obdachlosenzeitung abkaufe und ihm alles gute wünsche.

Seiner Umwelt mit offenen Augen begegnen, helfen, offen sein. Das Gefühl, das man zumeist zurück bekommt wenn man Menschen mit einer positiven Unschuldsvermutung begegnet.

Das ist natürlich nicht immer einfach, zumal man in einer Großstadt wie Berlin auch viele negative Dinge erleben kann, aber ganz oft sind die Menschen, die am lautesten schimpfen mit sich selbst am Unglücklichsten.

Sich dies bewusst zu machen, hilft mir um ihnen nicht mit Hass zu begegnen, sondern mit Mitgefühl.

Dasselbe trifft auf meine Beziehungen zu, egal ob es sich um intensive Freundschaften oder Liebesbeziehungen handelt.

In meiner eigenen Beziehung spielen auch körperliche Berührungen eine große Rolle, nicht nur sexueller Natur, sondern auch rein platonisch – die gute alte Umarmung.

Sehr kurz nachdem ich meinen jetzigen Freund kennenlernte, erzählte ich ihm von einem schlimmen Erlebnis, das ich in der Vergangenheit gehabt habe und er erwiderte:

„Ich würde dich jetzt einfach gerne umarmen!“

Das erlaubte ich ihm und es tat gut. In unseren gemeinsamen Jahren ist die Umarmung zu einem wichtigen Bestandteil unserer Liebe geworden, wenn wir die emotionale Unterstützung des Anderen besonders brauchen, bitten wir um Umarmung. Wenn wir räumlich getrennt sind, schicken wir uns das Versprechen einer Umarmung.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kuscheln das Immunsystem stärkt und Depressionen vorbeugen kann. Für mich keine Überraschung, was fühlt sich besser an als in den Armen einer geliebten Person Geborgenheit zu spüren.

Geborgenheit und Vertrauen.

Vertrauen ist für mich das Wichtigste in einer Beziehung. Ich will wissen was meinen Partner beschäftigt, was ihn glücklich oder traurig macht, was er sich wünscht, wovon er träumt.

Ich will mir sicher sein können, dass er nicht sofort davon läuft wenn das Leben uns Baumstämme in den Weg legt, sondern wir uns gemeinsam helfen diese zu überqueren und weiterzumachen.

Wie zwei Menschen ihre Beziehung definieren, ist ihr persönliches Rezept, ich finde es ultra wichtig sich klar zu sein, dass man nicht die gesellschaftlichen Normen und Erwartungen seines sozialen Umfelds bedienen, sondern für sich den richtigen Weg finden muss.

Familie oder keine?

Monogam oder poly?

Kinky oder Blümchen?

Zusammen schnarchen oder getrennte Schlafzimmer?

Hund oder Katze?

Frühstück oder Abendessen?

All diese Fragen gehen nur uns etwas an.

Doch zurück zum Phänomen der Berührung:

Wo verläuft die Grenze zwischen den Komfort bringenden Berührungen einer Umarmung und der prickelnden Berührung zweier Menschen, die sexuelle Erregung erzeugt und uns zur Ekstase bringt?

Wie kann man es als Paar in einer Langzeitbeziehung schaffen nicht nur noch kuschelnd herum zu gammeln (so schön das natürlich ist).

Indem man andere Formen von Berührung praktiziert.

Und die Jogginghose gegen nackte Haut eintauscht und echte, intensive Berührungen austauscht.

Hierbei dürfen auch gerne Hilfsmittel ins Spiel kommen. Ich finde Toys eine tolle Möglichkeit, die eigene Sexualität abwechslungsreicher zu gestalten und ganz neue Gefühle zu erleben. Next level!

Wir haben vor Kurzem den BE·ONE von Fun Factory ausprobieren dürfen, das erste Vorspielzeug für Paare. Ein kleiner Vibrator, den man sich zwischen die Finger klemmt, wie einen sechster flinker Finger. Das Tolle: Er ist fast unsichtbar beim Sex und erzeugt ein tolles Haut-an-Haut Gefühl, das sich anfühlt wie eine echte Berührung, nur eben noch intensiver. Das macht ihn einzigartig und meiner Meinung nach zum perfekten Einsteiger Toy auch für Paare, die sich noch nicht auf dieses Gebiet getraut haben. Ein Paarvibrator – romantisch, oder?

Wir haben uns richtig Zeit genommen und es uns mit unserem neuen Spielzeug gemütlich gemacht.

Auch wenn man glaubt sich schon recht in- und auswendig zu kennen, ist es erstaunlich wie viele erogene Zonen sich mit 4 variablen Vibrationsrhythmen entdecken lassen. Manchmal kitzelt es auch einfach nur, aber das gehört dazu – Lachen und offene Kommunikation sind für mich die Nummer Eins Gebote einer entspannten gemeinsamen Sexualität.

Und natürlich Konsens:

Es muss immer und zu jedem Zeitpunkt beiden gefallen, wenn etwas unangenehm ist oder wehtut, ist es tabu.

Mit dem BE·ONE kann man sich für die Vorlieben seines Partners/ seiner Partnerin sensibilisieren, aber auch Grenzen austarieren.

LET’S TALK ABOUT IT!

Ich kann als Conclusio unser Spielstunde sagen, dass Männer über wesentlich mehr erogene Zonen verfügen als so gemeinhin behauptet wird und dass man auch im zarten Alter von 39 Jahren (Ich) noch nicht alle erregbaren Stellen seines Körpers kennt bzw. sich die Vorlieben im Laufe eines Sexlebens durchaus verändern. Wir sind uns einig: Der BE·ONE wird einen festen Platz in unsere Spielesammlung bekommen und wir können ihn mit großer Begeisterung weiterempfehlen:

Gebt‘s euch zart!

Habt euch lieb!

Tut euch gut!

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Fun Factory.

Mehr Infos zum BE·ONE  Paarvibrator findet ihr hier.

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