Mangold-Kichererbsen-Puffer mit Tomatensalsa

In den letzten Wochen hatte ich so viel Mangold in der wöchentlichen Gemüsekiste der Plantage-Genossenschaft, dass ich das Gefühl hatte mir dringend neue Rezepte mit dem schmackhaften und oft kunterbunten Blattgemüse ausdenken zu müssen.

Super ist übrigens auch eine Mangold Lasagne, einfach nach dem Prinzip einer Spinatlasagne, schön geschichtet mit veganer Bechamelsoße.

Oder eine cremige Grüne Suppe aus nur 2 Zutaten, etwas aufwendiger die Cannelloni oder im Ofen gebackene Mangold Pakete.

Hier findet ihr allgemeine Infos zur Verarbeitung und Verwendung von Blattgemüsen bzw. Gemüseblättern.

Weil ich aus meiner letzten Veggie Specials Bestellung an geretteten Lebensmitteln noch eine Menge Kichererbsenmehl zuhause hatte, entschied ich mich für diese Kombi.

Ihr könnt aber auch herkömmliches Weizen/ Dinkelmehl verwenden um die Puffermasse zu binden.

Kichererbsenmehl hat den Vorteil, dass es zudem über einen leckeren nussigen Eigengeschmack verfügt, reich an natürlichem Protein und glutenfrei ist, falls das für eure Ernährung eine Rolle spielt.

Der geröstete Buchweizen sorgt für extra Crunch, ihr könnt auch alternativ gerösteten Sesam, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne dazu geben.

VORSICHT: Es handelt sich hierbei um die Erklärung eines Zubereitungsprinzips ohne genaue Mengenangaben, also kein klassisches Rezept.

Aber traut euch, probiert es einfach mal aus, auf den Fotos könnt ihr sehen wie die Konsistenz in etwa sein sollte.

Wie ich auch in der Anleitung unten nochmal extra betone:

Es handelt sich NICHT um eine super feste Masse, deshalb idealerweise beim Braten nur einmal wenden.

Sehr häufig zerfallen Puffer oder Bratlinge weil sie zu oft gewendet werden 😉

Also geht sanft und geduldig mit euren Puffern um.

Dazu passt eine frische Tomatensalsa mit Basilikum, aber auch ein frischer Kräuter-Tahina-Dip oder eine Joghurtsoße ist sicher lecker!

Mangoldpuffer mit Kichererbsenmehl

20 Minuten/ viele

Mangoldpuffer

  • frischer Mangold
  • optional eine Knoblauchzehe
  • optional Zwiebel/ Lauch
  • optional Buchweizen
  • ein guter Schuss Sojasoße oder Salz/ Pfeffer
  • Kichererbsenmehl
  • Öl zum Anbraten

Tomatensalsa

  • frische Tomaten
  • Basilikum
  • Olivenöl
  • etwas Zitronensaft oder Balsamico Essig
  • Salz

Zubereitung

Die Mangoldblätter vom Strunk lösen und gut waschen. Auf einem Küchentuch abtropfen und Stiel und Blätter in feine Streifen schneiden.

Wenn ihr Knoblauch/ Zwiebel/ Lauch dazu geben wollt, ebenfalls schälen und in feine Streifen schneiden bzw. den Knoblauch fein hacken.

In einer Pfanne ohne Fett den Buchweizen einige Minuten rösten bis er leicht gebräunt ist.

In eine Schüssel geben.

Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und das Gemüse darin ein paar Minuten unter rühren anbraten.

Mit Sojasoße oder Salz würzen und minimal Wasser dazu geben, wenn ihr einen Deckel habt – Deckel drauf und etwa 5 Minuten dünsten bis das Gemüse durch aber noch gut bissfest ist.

In die Schüssel zu dem Buchweizen geben und verrühren. Dann Kichererbsenmehl darüber stäuben.

Versucht hier nach Gefühl zu arbeiten, ihr könnt das. Vermengen und soviel Wasser dazu geben (erstmal wenig), dass eine leicht feuchte, cremige Grundmasse entsteht.

Nach Bedarf mehr Mehl, Wasser oder Salz/ Sojasoße dazu geben.

Etwa 10 Minuten quellen lassen.

Derweil nach Belieben die Tomatensalsa zubereiten. Dafür die Tomaten fein hacken, den Basilikum in Streifen schneiden und das Ganze mit Olivenöl, Säure (Zitronensaft oder Essig) und Salz abschmecken.

Nun in der gereinigten Pfanne großzügig (Daumendick) Öl erhitzen und die Mangoldmasse portionsweise mit einem Löffel ins heiße Fett geben. Erst wenden wenn die untere Seite fest und goldbraun ist.

Die Puffer sind nicht super fest, deshalb bitte nur einmal wenden. So die ganze Masse verbraten.

Nach Belieben mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Zusammen mit der Tomatensalsa aufessen.

Guten Appetit!

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